Anstehende Geburtstage

16.12.
Peter Seifarth [29 Jahre]
20.12.
Tobias Zacher [38 Jahre]
21.12.
Ulf Willking [58 Jahre]
23.12.
Martin Ludloff [27 Jahre]
24.12.
Marc Helbig [37 Jahre]
27.12.
Marcel Fröde [18 Jahre]
27.12.
Jens Armstroff [38 Jahre]
28.12.
Pauline Rosenetzki [16 Jahre]
 

Das erste Derby für die neu gegründete SG Drei-Gleichen gegen Eintracht Wechmar endete letztlich mit einem leistungsgerechten 2:2 Remis.

Hochmotiviert ging die Mannschaft um Coach Böttner in die Partie. Nach zuletzt eher fahrigen Auftritten auf heimischen Boden, sollte mit einem Sieg im Derby nicht nur Prestige, sondern in der Tabelle auch ein kleines Polster an Punkten erspielt werden. Da war es schon ein kleiner Schock, als bereits in der 8.Minute Keyßner nach einem Ballverlust im Zentrum per Distanzschuss das frühe 1:0 für die Gäste erzielte. Generell agierte Wechmar druckvoll und versuchte immer wieder den Spielaufbau der SG Drei-Gleichen frühzeitig durch Pressing zu unterbinden. Offensiv beschränkte sich die Eintracht allerdings wenig ansehnlich auf lange Bälle.

Die Hausherren brauchten zehn bis fünfzehn Minuten um sich von dem Gegentreffer zu erholen und kamen erst dann zu zählbaren Torchancen. Die Beste hatte Schlupp per Kopfball nach einer Ecke, welcher auf der Torlinie geklärt wurde. Auch Edler aus dem Rückraum und Hoyer im Nachschuss hätten für den Ausgleich sorgen können. Nach einer knappen halben Stunde musste Außenverteidiger Seiring verletzungsbedingt ausgewechselt werden, als er in einem Luftzweikampf unsanft auf die Schulter prallte und sich diese auskugelte.

In der 32. Minute kontrollierte Schunke gekonnt eine Hereingabe in den Strafraum. Der Ball landete letztlich bei R.Hoyer, der mit seiner zweiten Chance den umjubelten Ausgleich erzielte. Drei-Gleichen blieb nun das spielbestimmende Team und drängte weiter auf das nächste Tor. Dieses erzielte Edler nach einem Eckball per Kopf. Das Spiel war gedreht und die Heimelf zeigte damit eine große Moral. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel gehörte den Gästen, als Schellenberg bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze eingreifen musste.

Nach der Pause wog das Spiel größtenteils hin und her, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gastgeber passten sich zu oft dem Wechmarer Spiel mit weiten Bällen aus der Abwehr an und verloren den spielerischen Faden, den sie Ende der ersten Halbzeit noch wiedergefunden hatten. Möglichkeiten ergaben sich dadurch hauptsächlich nach Stellungsfehlern in der Defensive oder nach dem Verwerten von zweiten Bällen.

Schiedsrichter Drößler setzte seine Linie des konsequenten Abpfeifens jedes noch so kleinen Armeinsatzes während des gesamten Spiels durch, was vor allem beim Verteidigen der langen Bälle zu vielen Freistößen für die Eintracht führte. Ein Freistoß war es dann auch, der zum 2:2 führte. Von der rechten Strafraumseite rollte das Spielgerät, noch leicht abgefälscht, flach in Richtung langen Pfosten an zahlreichen Spielern vorbei ins Netz.

Spätestens jetzt war nicht nur das Ergebnis, sondern auch das fußballerische Geschehen auf dem Platz ausgeglichen. Beide Teams kamen zwar noch zu Chancen, keine vermochte es jedoch das Spiel zu entscheiden. Auf dem tiefen Platz schwanden gen Ende immer mehr die Kräfte, doch beide Mannschaften zeigten ihre kämpferischen Qualitäten und mussten sich in der Endkonsequenz mit jeweils einem Punkt begnügen.

Wichtiger als der Punkt, das sei an dieser Stelle nochmal erwähnt, ist jedoch die Gesundheit der Spieler. Deshalb gehen unsere besten Genesungswünsche an Flo, der am Abend das Krankenhaus schon wieder verlassen konnte.

 

SG Drei-Gleichen spielte mit: Schellenberg – Köhler, Curth, Schlupp, Seiring (Ballenberger) – Schönwaldt, Heun, Edler (Römer), R.Hoyer – Schunke, Kühn (K.Hoyer)

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