Nachdem gegen die durch die Staffelleiter ausgesprochenen Spielwertungen aller drei Männermannschaften vom 25.10.2020 Widerspruch durch unsere Vereinsvertreter eingereicht wurde, entschied nun auch das zuständige Sportgericht des
KFA Westthüringen
in allen Fällen gegen die SG Drei Gleichen.
Die SG Drei Gleichen sagte am 25.10.2020 die Punktspiele aller Männermannschaften ab, da es im Vorfeld einen positiven Coronafall sowie insgesamt 6 weitere Verdachtsfälle in Quarantäne innerhalb des Spielerpools gab. Die Entscheidung der drei Staffelleiter lautete anschließend, dass alle betroffenen Spiele mit 0:2 gegen unsere SG gewertet werden. Zusätzlich kassierte man pro Spiel eine Strafe in Höhe von 30,00 Euro.
Im Wiederspruch wurde von unserem Verein angeführt, dass die Gesundheit der Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Zuschauer oberste Priorität hat und man dieses Risiko nicht verantworten konnte. Explizit gilt dies für gegnerische Sportfreunde. Die Entscheidungen, die Spiele nicht auszutragen, war somit alternativlos und erfolgte unter Einbeziehung und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Gotha.
Dahingehend ist vor allem ein Satz in den Erläuterungen des Sportgerichtes des KFA Westthüringen zum Widerspruch mindestens bedenklich: "Auch die angeführte Empfehlung des örtlichen Gesundheitsamtes für eine Spielabsage kann durch das Sportgericht nicht akzeptiert werden."
Wenn eine behördliche Empfehlung nicht akzeptiert werden kann, was denn dann? Wohl bezeichnend für die Auffassung des KFA steht im kürzlich erschienen digitalen Infoheft der Saison: "Der Rahmenspielplan und die Ansetzungen haben höchste Priorität."
Für uns steht die Gesundheit unserer und gegnerischer Sportlerinnen und Sportler sowie weiteren Beteiligten an oberster Stelle!
Mit diesem Urteil kann und wird sich unsere Spielgemeinschaft nicht anfreunden und wird daher vom Recht der Berufung vor dem Sportgericht des Thüringer Fußballverbandes gebrauch machen. Vielleicht sind dort die Prioritäten anders gelagert. 
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