Anstehende Geburtstage

23.10.
Matthias Schettler [35 Jahre]
23.10.
Jens Pirskowitz [53 Jahre]
25.10.
Manfred Kirst [65 Jahre]
27.10.
Günther Dehler [71 Jahre]
Die Spielberichte der 1. Männer - Kreisliga


FSV Reinhardsbrunn vs. FSV Drei Gleichen Mühlberg4 - 1
FSV Eintracht Wechmar vs. FSV Wacker 03 Gotha II3 - 2
Luisenthaler SV vs. SV Blau-Weiß Ballstädt- - -
SG Siebleben/Seebergen II vs. FSV Ohratal II0 - 4
VFL Eintracht 67 Gotha vs. SG Dachwig-Döllstädt II2 - 2
TSV 1869 Sundhausen vs. SV 1901 Wandersleben0 - 3
SG Westring/Chemie Gotha vs. SV Emsetal- - -


1. Männer - Kreisliga

FSV Reinhardsbrunn vs. FSV Drei Gleichen Mühlberg
4 : 1



Eine Rückrunde zum Vergessen fand am Samstag mit einem 1:4 beim FSV Reinhardsbrunn ihren Abschluss. Lediglich drei Spiele konnten in der Endabrechnung in der zweiten Saisonhälfte erfolgreich bestritten werden. Der fünfte Platz aus der Hinrunde war somit meilenweit entfernt. Letztlich musste die erste Mannschaft mit einem ernüchternden Blick auf die Tabelle den zehnten Platz hinnehmen.


In der Körnbergarena Finsterbergen wollten die Jungs um Coach Björn Böttner zumindest den Ausklang versöhnlich gestalten um mit einem guten Gefühl und Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen. Und natürlich um eventuell noch auf Rang sieben zu schielen. Doch die unangenehm zu spielenden Gastgeber gestalteten das Spiel ausgeglichen. Mühlberg gehörten die ersten fünf Minuten des Spiels. Die Weichen sollten frühzeitig auf Sieg gestellt werden. Diese forsche Spielweise brachte die Mannschaft jedoch in vielen Partien in einen plötzlichen Rückstand. So oder so ähnlich gestaltete sich auch diese Begegnung. Nach einem Aussetzer im Spielaufbau durch Straube nutzte die Heimelf eiskalt die sich bietende Chance zur Führung.


Einem Rückstand liefen die Drei-Gleichen Kicker zu oft in dieser Saison hinterher. In einem umkämpften und stellenweise rustikalen Spiel war es Schlupps Kopf, der einen Freistoß von Herrmann noch touchierte und somit den Ausgleich herbeiführte. Der einzige wirkliche Glanzpunkt in der ersten Halbzeit der Gäste.
Zwar konnte man sich in einigen Passagen gefällig bis zum gegnerischen Strafraum vorarbeiten, aber kreative Ideen fehlten auch hier wieder viel zu oft. Effektiver und zielgerichteter spielte der FSV Reinhardsbrunn, der noch vor der Pause zum 2:1 und damit zur erneuten Führung kam.


In den zweiten 45 Minuten kam mit Martin Daniel die Mittelfeldmotor der letzten Saison zum Einsatz. Sogleich wurde er immer wieder als Anspielstation gesucht und auch oft gefunden. Seine Pässe öffneten Räume und schufen Situationen, die über die gesamte Spielzeit hinweg zu sehr vermisst wurden.


Mit dem besten Spielzug der Partie erzielte Reinhardsbrunn jedoch das 3:1 aus ihrer Sicht und entschieden damit das Spiel. Ein Doppelpass fand den Weg in den Strafraum und vom dortigen Abnehmer ins Netz.


Dass Curth mit einem Bogenlampeneigentor den Schlusspunkt einer komplett verkorksten Saison setzte, ist wohl mehr als bezeichnend. Aufwand und Nutzen standen vor allem in der Rückrunde in keinem Verhältnis. Zu viele Fehler wurden knallhart bestraft und die wenigen eigenen Chancen nicht verwertet. So zum Beispiel vom eingewechselten Pirskowitz, der im Eins gegen Eins mit dem Keeper noch die beste Chance der zweiten Halbzeit besaß.


Hoffnung und Mut schöpfen die Verantwortlichen der ersten Mannschaft aus den bereits feststehenden Neuzugängen - allesamt junge und hungrige Spieler - und aus einem nicht müde werdenden Kern der Mannschaft, die den FSV „Drei-Gleichen" Mühlberg lebt.

Die Saison ist gelaufen und kann nun über vier Wochen lang abgehakt werden bevor es am 15. Juli mit der Vorbereitung weiter geht. Als positive Nachricht am Rande sei noch zu nennen, dass Sebastian König vor drei Wochen in Gotha doch keinen Kreuzbandriss, wie zunächst befürchtet, erlitten hat. Er steht voraussichtlich ab der Vorbereitung wieder zur Verfügung und ist im Prinzip auch als „Neuzugang" zu werten.


Weitere Infos folgen im Laufe der nächsten vier Wochen...


Mühlberg spielte mit: Straube – Schönwaldt, Curth, Schüller (M.Daniel), Seiring, Ballenberger (Pirskowitz), Schlupp, Herrmann, Köhler – Kowalzyk, Lenz (Seifarth)

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